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Archive for Januar 2011

Schnittmaßnahmen

Beim Rückschnitt der Stauden muss individuell vorgegangen werden und verlangt ein gewisses Fingerspitzengefühl.

Zahl und Größe der Blüten lassen sich auf verschiedene Art und Weise beeinflussen. Die meisten Stauden bringen im Frühjahr viele Sprosse hervor. Entfernt man die Schwachen und Dünnen, fördert man die Starken.

Auch das Einspitzen ist ein Verfahren. Durch Abzwicken der Wachstumsspitze an den Trieben lässt sich die Zahl der Blüten erhöhen. Die Stauden bleibt dadurch standfester und wächst weder zu hoch noch zu sparrig. Der Blühzeitpunkt verschiebt sich leicht nach hinten (Aster, Phlox).

Schnittmaßnahmen bei Astern

Schnittmaßnahmen bei Astern

 

Etliche Stauden bringen nach einem völligen Rückschnitt einen ansehnlichen zweiten Flor, sie remontieren (Delphinium, Salvia nemorosa, Nepeta). Allerdings ist für eine kräftige zweite Blüte, besonders bei Beetstauden, eine zweite Düngung unerlässlich.

Durch das wiederholte Ausschneiden von Einzelblüten z.B. Hemerocallis, Rudbeckia und Rosen, kann die Blütezeit um einige Tage bis Wochen verlängert werden. Die Samenbildung wird verhindert, was zu einer Kräftigung der Pflanze führt. Zudem wird die Blühfreudigkeit im nächsten Jahr gesteigert.

Einige Stauden können nach der Blüte gemäht werden (Alchemilla, Geranium), sie blühen dann etwas spärlicher nach, doch entwickeln sie einen schönen Herbst-Winterhorst.

Winterschnitt

Im Privatgarten bietet sich in den meiste Fällen ein Rückschnitt im Herbst an, um abgestorbenes und unansehnliches Laub und Zweigwerk zu entfernen. Gräser und stabile Samenstände sollten bis ins Frühjahr als Gerüstpflanzen stehen bleiben.

Im öffentlichen Bereich können größere Flächen mit Motorsense, -heckenschere oder Mähbalken im Winter(bei Frost) gemäht werden. Das Schnittgut ist zu entfernen.

Verjüngung und Vitalisierung

Nach 3-5 Jahren kann es zum Verkahlen der Mitte (Tonsur) der Stauden kommen.

Verjüngung nötig, 'Tonsur'

Verjüngung nötig, 'Tonsur'

Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken werden die Stauden im Frühjahr aufgenommen, geteilt und der gesunde Teil der Staude wieder gepflanzt. Vorzugsweise sollten sie dann einen anderen Platz im Beet erhalten. Auf diese Weise werden die Pflanzen verjüngt, d.h. sie bleiben vitaler und blühfreudiger. Dieses Verfahren sollte nicht auf jede Staude angewendet werden, Hostas, Paeonien und Gräser stehen über viele Jahre unberührt an der selben Stelle.

Alles in allem ist eine Staudenpflanzung im Vergleich zu Wechselpflanzungen eine kostengünstige und schöne Alternative. Der Pflege- und Pflanzaufwand bleibt überschaubar und hält sich in Grenzen.

Verjüngung nötig

Verjüngung nötig

 

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Was für ein Name: Balkan-Strahlen-Anemone in weiß.

Anemone blanda 'White Splendour'

Anemone blanda 'White Splendour'

Anemone blanda 'White Splendour'

Anemone blanda 'White Splendour'

Anemone blanda 'White Splendour'

Anemone blanda 'White Splendour'

Glaube, es hätte einen etwas freundlicher klingenden und/oder aussprechbareren  Namen verdient. Auf jeden Fall eine tolle Pflanze für den schattigen Steingarten oder auch zum Verwildern in lichten Baum- und Strauchgesellschaften. Im Winter ist eine Laubabdeckung, zumindest im Pflanzjahr, in einigen Gegenden ratsam. Ihre Blüte, ihr ganzes Wesen, ist größer als das von Anemone nemorosa, was nicht schlecht ist. Es blüht auch etwas früher, so um Februar/März rum und dann noch sehr lange, wobei sich das
evtl. schneller ändert als uns recht ist. Die Blüten sind schneeweiß, nicht wie bei A. nemorosa leicht rötlich bis rosa auf der Rückseite. Da beide Mullböden lieben, kann man sie herrlich kombinieren und eine Blüte bis Ende März/Anfang April erreichen.
Partner: Alles an Helleborus – Arten und Sorten, Hepatica transsylvanica, Carex mor. ‚Silver Scepter‘, Saxifragen i.A./S., Asplenium scolopendrium ‚Angustifolia‘, Arisaema i.A./S., Ophiopogon convallaris ‚Dwarf Mondo‘, Ophiopogon planiscapus ‚Nigrescens‘

Wichtig: Diese Pflanze gehört zur Familie der ‚Ranunculaceae‘ also, sie ist in allen Teilen GIFTIG! ! !

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Es haben sich 8 verschiedene Lebensbereiche ergeben. Die Pflanzen in den Lebensbereichen haben ähnliche Ansprüche, deshalb sind die Übergänge fließend.

  • Wald, Gehölz- und Waldrand
  • Freifläche, Steingarten, Alpinum und Beet
  • Ufer- und Wasserpflanzen

Geht man nun von den Lebensbereichen aus, dann wird die Pflanzengesellschaft stabiler und pflegeextensiver sein, als ein buntes „Durcheinander“.

Waldstauden = Schattenstauden (G)

Hier im lichten Schatten oder Halbschatten, vornehmlich unter locker aufgepflanzten Bäumen, gedeihen viele „Waldstauden“ sehr gut. Sie stehen in enger Beziehung zu den Gehölzen und beleben diesen Bereich durch ihre Wuchsform und Blüte. Die verrotteten Blätter der Bäume sorgen für den erforderlichen humosen Boden und sollten nicht entfernt werden. Außerdem dienen sie als Kälteschutz. Hier ist der Pflegeaufwand generell geringer, da nicht allzu viele Samenunkräuter im tiefen Schatten wachsen (keimen). Es sind eher die Spezialisten die Geophyten und Farne.

Beispiel: Epimedium, Hosta, Tiarella, Polygonatum, Vinca, Waldsteinia, Carex morrowii, Luzula, Galanthus, Eranthis, Anemone nemorosa, Hyacinthoides hispanica, Adiantum, Athyrium nipponicum ‚Metallicum’;

Die Geophyten nutzen das Frühjahr zum Wachstum, wenn die Gehölze noch nicht beblättert sind. Dadurch kommt Licht und Wärme an den Boden.

Gehölz – Gehölzrand (GR)

Am Rande von Baum- und Strauchgruppen, vielfach in gutem, humosem Boden, finden zahlreiche Stauden optimale Standortverhältnisse. Zu beobachten ist, dass einige Arten mehr den offenen, sonnigen, warmen, südseitigen Gehölzrand bevorzugen. Andere gedeihen besser im kühlen, halbschattigen oder wechselschattigen Gehölzrand. Viele dieser Stauden bilden wunderschöne Blattteppiche, in denen man nicht mehr hacken sollte. Nur wenn der Wind zu viel Laub in diese Flächen geweht hat, ist das überschüssige Material zu entnehmen.

Beispiel: Cerastostigma, Buglossoides (Lithospermum), Geranium in Arten und Sorten, Helleborus, Molinia, Dryopteris, Matteuccia, Lilium martagon, Corydalis cava, Convallaria majalis

Freifläche (FR)

Ausserhalb der Stanorte von Bäumen und Sträuchern, auf freien, sonnigen Flächen, gibt es vielfältige Situationen, in denen Stauden günstige Lebensbereiche finden. Zahlreiche dieser „Freichflächenstauden“ sind wärme-liebend und teilweise gut hitzeverträglich. Dieses äußert sich durch eine silberne bis graue Blattfärbung, – behaarung oder –sukkulenz. Je nach Feuchtigkeit und Wasserhaltekraft unterscheidet man in:

  • Stauden für trockene, durchlässige Böden, oft auch Hanglagen, FR1
  • Stauden für normale, frische Böden FR2
  • Stauden für feuchte Böden FR3

Dazu gehören aber auch unbedingt die Stauden für trockenen, kalkhaltigen Boden und sonnenseits geneigte Flächen der Steppenheide (SH).

Beispiel: Kräuter wie Salvia, Lavandula, Thymus, Allium; Anaphalis, Asphodeline lutea, Agastache, Aster amellus, -linosyris, Dianthus, Echinops, Eryngium, Linum, Sedum telephium, Stachys byzantina, Verbascum, Yucca, Stipa, Festuca

Steinanlagen (ST)

Viele Stauden fühlen sich im Bereich von Steinen wohl. Manche sind nässeempfindlich und wachsen deshalb am besten in einem von Kies bzw. Felsbrocken durchsetzten Boden. Staunässe wird nicht vertragen.

Beispiel: Aubrieta, Campanula carpatica, Gypsophila, Thymus, Sempervivum,Festuca, Stipa, Allium, Wild-Tulpen

Beet (B)

Des Weiteren ist die Auswahl nach LB die Grundlage für eine rationelle Pflege. Viele Samen- und auch Wurzelunkräuter kommen mit den meist speziellen Standorten nicht zurecht (Wärme, Hitze und Trockenheit).

Die Auswahl nach den Lebensbereichen bedingt für die Stauden weniger Stress und somit weniger Krankheitsanfälligkeit. Die Pflanzung wirkt stabiler und bleibt länger ansehnlich. Das Beet ist in den meisten Gärten die häufigste Standortsituation. Und genau für diesen Lebensbereich gibt es eine Vielzahl an herrlichen Stauden mit stattlichem Habitus und prächtigen Blüten. Diese Stauden benötigen einen nährstoffreichen, frischen und humosen Boden (= guter Garten-Boden), sowie einen möglichst konkurrenzfreien Standort.

Unter den Stauden des Lebensbereichs „Beet“ gibt es Arten und Sorten, denen als „Leitstauden“ bei einer Beetstaudenbepflanzung eine dominierende Funktion zukommt, andere dienen zumeist als „Begleitstauden“. Die Stauden aus dem Bereich „Beet“ sind in der Regel pflegeintensiv, d.h. sie benötigen zwei Düngungen pro Jahr, Rückschnitt nach der Blüte und vor dem Winter sowie Bodenlockerungs- und Bodenverbesserungsmaßnahmen. Auch Wildkräuter(Unkräuter) müssen regelmäßig entfernt werden. Beetstauden sind in der Regel nicht konkurrenzstark, d.h. sie dürfen mit (stark) wuchernden Stauden nicht zusammengepflanzt werden.

Beispiel: Delphinium-Hybriden, Echinacea, Echinops, Eupatorium, Helenium, Heliopsis, Hemerocallis, Hosta, Iris in Arten und Sorten, Lupinus, Monarda, Paeonien in Arten und Sorten, Rudbeckia, Yucca

Lebensbereich Wasser/Wasserrand (W/WR)

W Wasserpflanzen
(allgemein)
WR Wasserrand
(allgemein)
W 1 Wasserpflanzen
(Blätter u. Triebe meist über Wasser)
WR 1 Sumpfpflanzen
(Sumpfzone)
W 2 Schwimmblatt Pflanzen WR 2 Röhrichtpflanzen
(Röhricht- Flachwasserzone)
W 3 Untergetauchte Pflanzen
(Submerse)
W 4 Freischwimmende Pflanzen

Für alle in Gartenteichen üblichen Wassertiefen gibt es geeignete Stauden bzw. Wasserpflanzen. Die Vielfalt der Wuchsformen dieser Stauden ist sehr groß. Nach den Wuchsformen lassen sich die Wasserpflanzen in folgende Gruppen einteilen:

  • Wasserpflanzen, die im Boden wurzeln, deren Blätter aber überwiegend auf dem Wasser aufliegen, werden „Schwimmblattpflanzen“ genannt, und tragen das Kürzel W2
  • „Untergetauchte, submerse Stauden“, deren Triebe und Blätter sich also unterhalb der Wasseroberfläche befinden, tragen das Kürzel W3
  • Freischwimmende Pflanzen haben das Kürzel W4

Auch wenn viele Wasserpflanzen ihr Optimum bei einer gewissen Wassertiefe finden, haben doch manche von ihnen diesbezüglich eine sehr weite Standortamplitude, d.h. daß in der Regel viele Wasserpflanzen nicht nur in der angegebenen Wassertiefe gut wachsen können.
Bei einigen Wasser-Stauden sollten Sie den Wunsch nach eher saurem Moorboden und zum Teil mit nährstoffarmen Wasser berücksichtigten – vorausgesetzt Ihnen ist die Wasserpflanze der Aufwand wert.

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Organisches Mulchmaterial

Rindenmulch 0-20

Rindenmulch 0-20

Rindenmulch 10-40

Rindenmulch 10-40

sollte eigentlich nur im Lebensbereich G / GR ausgebracht werden. Das entspricht eher den Standortansprüchen der Pflanzen. Aus Kostengründen wird natürlich auch im „öffentlichen Grün“ gemulcht. Leider wird oft ein organischer Dünger vergessen (hohes C/N-Verhältniss!). Außerdem wird sofort nach der Pflanzung gemulcht. Da wundert es mich nicht, dass ein erhöhter Ausfall im Frühjahr zu beklagen ist. Rindenmulch wird zur Unterdrückung von Samen- und Wurzelunkräutern eingesetzt. Die Gerbsäure verätzt natürlich die kleinen Sämlinge (Wildkräuter). Nun wollen natürlich die Stauden oder Gehölze auch schnellstmöglich Haarwurzeln zur Ernährung ausbilden. Diese werden dann auch sofort wider geschädigt. Das bedeutet, erst nach einem halben Jahr mulchen und dann auch keine 10cm sondern 5-7cm. Rindenmulch hat nicht nur eine unkrautunterdrückende Wirkung, sondern dient auch dem Verdunstungs- und Erosionsschutz und fördert die Bodengare.

Mineralisches Mulchmaterial (Granit, Lava, Kies oder Splitt)

Mineralisches Mulchmaterial (Kies-Schotter)

Mineralisches Mulchmaterial (Kies-Schotter)

Mineralisches Mulchmaterial(Granit-Schotter)

Mineralisches Mulchmaterial(Granit-Schotter)

Je nach Lebensbereich eine wunderbare Alternative. Mineralisches Mulchematerial ist sehr ästhetisch und prakisch. Eine Mulchschicht von 5-7cm reicht aus. Sie ist zersetzungsstabil und muss nur selten nachgebessert werden. Unter der Mulchschicht wird die Feuchtigkeit ebenso wie beim orgaqnischem Material gehalten, aber an der warmen Oberfläche vertrocknen die meisten Wildkräutersamen.

Jäten

Jäten ist wohl die schonenste Art der Pflege. Besonders leicht fällt es, wenn der Boden feucht ist, somit bekommt man auch die Wurzeln mit. Wurzelunkräuter werden vorsichtig nachgegraben und gestochen.

Hacken

Hacken ist eine schnelle Art der Bodenlockerung und Unkrautunterdrückung. „Kulturstauden / Beetstauden“ müssen jährlich gehackt werden, um den Boden offen zu halten. Auf extensiven Flächen ist vom Hacken abzuraten, da die gewünschte Selbstaussaat vernichtet oder gestört wird. Auch auf Flächen Geophytenbestand würde ich es unterlassen, da die Verletzung der Zwiebel zu groß ist.

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Diese Sumpf-Dotterblume ist etwas besonderes.

Caltha palustris 'Multiplex'

Caltha palustris 'Multiplex'

Caltha palustris 'Multiplex'

Caltha palustris 'Multiplex'

Wer lässt sich nicht im April-Juni von den goldgelben Blüten an Teich und Bachlauf verzaubern?Diese Blütenfarbe steckt  mit Heiterkeit, selbst an den tristesten Tagen, an. Sie lieben feuchte Füsse und ertragen auch schon mal eine Überflutung. Schon im ersten Jahr entwickeln diese Stauden ein riesiges Wurzelwerk, das viele Nährstoffe aus dem Teich zieht, weshalb die Art auch eine Repositionspflanze ist. Die Besonderheit bei dieser Sorte, wie der Name schon erahnen lässt, ist die gefüllte Blüte. Sie ist etwas kleiner als die Wildart, ca. 20 cm, womit sie sich auch für kleinere Teiche und Tröge eignet. Es ist auch eine weiße Sorte im Handel. Caltha palustris ‚Alba‘,
eher klein und wunderschön. 2006 brachten diese Sorten in September auch noch eine zweite, etwas kleinere Blüte.

Partner: Iris ensata ‚Variegata‘, Iris sibirica, Myosotis palustris, Menyanthes trifoliata, Potentilla palustris

Wichtig: Diese Pflanze gehört zur Familie der ‚Ranunculaceae‘ also, sie ist GIFTIG! ! !

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Eranthis hyemalis

Eranthis hyemalis

Der Winterling.

Dieser lustige Geselle erscheint im zeitigen Frühjahr, idR. im Februar – März. Die Blütenhüllblätter sind schalenförmig, groß und von einem Gelb, Wahnsinn. Die Blüte kommt auch noch vor dem Laub, so das es so richtig kracht. Deshalb auch immer in größeren Tuffs pflanzen. Nach der Blüte werden die Blätter gebildet, welchegrundständig sind. Er neigt auch zur Selbstaussaat, was nicht immer von Nachteil ist. Besonders schön in naturnahen Gärten und/oder Parks. Gehölz oder Gehölzrand istder optimale Standort. Aber besser wären Laub- als Nadelgehölze. Nach der Samenreife, ca. im Mai, zieht er ein. Wem es dann zu unordentlich wirkt, diese wundervollen gelben bis herrlich braunen Blätter, die jetzt eine Länge von 10 – 15 cm, haben und auch gerne umkippen, der kann dann auch seinen Rasenmäher bemühen und das Laub abmähen. Allerdings sollte das Messer scharf sein, denn sonst könnten man den knolligen Wurzelstock herausreißen. Und etwas Obacht geben, wenn andere Geophyten oder doch verbleibende Stauden in der Nähe sind. Kam es doch zu einem Unfall, kann man sich immer noch mit der Verlagerung des Blütezeitpunktes herausreden ; ) Etwas Vorsicht ist in Gärten mit kleinen Kindern geboten, denn es ist immer noch eine Ranunculaceae, und deshalb auch giftig. Nicht so stark wie Aconitum, dennoch nicht zum Verzehr geeignet.

Partner: Scilla siberica, Galanthus nivalis ‚Flora Plena‘, Leucojum vernum,Helleborus niger, Corydalis cava albiflora, Hosta i.S., Carex i.S.,Liriope muscari ‚Big Blue‘, Ophiopogon planiscapus ‚Nigrescens‘

Wichtig: Diese Pflanze gehört zur Familie der ‚Ranunculaceae‘ also, sie ist GIFTIG! ! !

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Helleborus foetidus

Helleborus foetidus

Helleborus foetidus

Helleborus foetidus

Die stinkende Nieswurz.
Eine sehr interessante, auch für den kalten und trockenen Schatten an Haus- und Mauerwänden geeignete Staude, ist Helleborus foetidus. Sie bildet schon zur tristen Jahreszeit- im November- ihre hellgrüne Blütenknospe für das darauffolgende Frühjahr. Die Hauptblüte ist, je nach Witterungaverlauf, von Feb. – April. Doch zwängt man die Natur nicht in Regeln, denn 2004 fand ich sie bereits im Januar mit ihren glöckchenförmigen geöffneten Blüten an der Hauswand meiner Vermieterin. Dieses hellgrün, man muß schon sagen ‚Apfelgrün‘ mit z.T. roten bis purpurnen Rändern an der Einzelblüte. Im Gegensatz zum Dunkelgrün der stark gefiederten bis spitz gesägten Blätter ist eifach umwerfend. Dieser Kontrast wirkt schon auf die Weite, wenn alles andere noch unter einer 40-45cm hohen Schneedecke verborgen ist. Vielleicht schreckt einige auch der deutsche Name „stinkende Nieswurz“ ab, den ich nicht so recht nachvollziehen kann. Die Engländer sind da etwas einfallsreicher und nennen sie „Palmblatt-Schneerose“. Wer gräbt denn schon die Wurzel aus um daran zu riechen? Die Blüte duftet zumindest nicht
Partner: Asperula, Carex, Cyclamen, Epimedium, Hosta, Meconopsis, Saxifraga, Ophiopogon pl.’Nigrescens‘
Wichtig: Diese Pflanze gehört zur Familie der ‚Ranunculaceae‘ also, sie ist in allen Teilen GIFTIG! ! !

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