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Archive for Januar 2012

Adiantum pedatum

Adiantum pedatum

 

Adiantum pedatum

Adiantum pedatum

Adiantum pedatum, der Pfauenradfarn oder Hufeisenfarn, aber manchmal auch Frauenhaarfarn. Wobei ich die Verwendung der beiden erstgenannten Namen bevorzugen würde, wobei der Zander wieder den Namen “amerikanischer Frauenhaarfarn“ auf den Markt wirft. Wen interessieren schon deutsche Namen? Manchmal macht es die Nomenklatur nicht wirklich einfacher. So, aber nun.

Der Pfauenradfarn kommt in Nordamerika, Ostasien und bis zum Himalaya vor. Aus dieser Region der Erde kommen einfach die schönsten Pflanzen her. Er wächst dort in humusreichen, feuchten Wäldern, an Uferbereichen und an Wasserfällen. Das bringt mich zu Bodenvorbereitung. Laubkompost, Moorbeeterde, kein Weißtorf, und etwas Quazsand. Es erleichtert das Bestocken und speichert gut Feuchtigkeit. Lufttrockenheit wird auch nicht gut ertragen, leider. Dieses Frühjahr war nicht förderlich. Die Hitze und der trockene Wind waren kontraproduktiv. Die Blattschäden muss man das ganze Jahr ertragen, bis zum Herbst. Trotz seiner tropischen Erscheinung ist er gut frosthart! Viele seiner Verwandten sind ja auch Indoor-Pflanzen. Der Pfauenradfarn wird viel zu selten in Gehölzgruppen genutzt, denn dort würde er wunderbar die starren Strukturen aufbrechen. Er wird 40-60 cm hoch, dabei ist er so filigran. Direkte Konkurrenz verträgt er aber auch nicht. Wuchernde Pflanzen bitte im Auge behalten. Vielleicht noch etwas zum Blatt. Ein Blattwedel besteht aus 8-9 „hufeisenförmig“, fächerförmig angeordneten Fiedern. Die „Blätter“ stehen auf dunklen, fast schwarzen und festen, fast drahtigen Stielen.

Er ist seit 1635 in Kultur. Es gibt einige Sorten, die aber eher selten im Handel sind:

  • ‚Compactum‘: Die Pflanze ist gedrungen.
  • ‚Imbricatum‘: Die Fiederchen greifen übereinander, die Pflanze erreicht Wuchshöhen von 10 bis 20 Zentimeter.
  • ‚Laciniatum‘: Die Fiederchen sind geschlitzt.

Eine weiter tolle Art ist Adiantum venustum, der Himalaja-Venushaarfarn. Er wird nur max 25 cm hoch und ist ein super Bodendecker.

Adiantum pedatum

Adiantum pedatum

Partner: Anemonen in Arten und Sorten, Astrantia major ‚Shaggy‘, Begonia grandis Caltha palustris Cardamine trifolia, Carex i. A. u. S., Epimedium,

Geophyten, Hepatica nobilis, Lilium martagon ‚Album‘, Saxifraga x urbium,

Saxifraga cortusif.fortunei ‚Rubrifolia‘, Saxifraga stolonifera, Trillium

grandiflorum natürlich auch Rhododendron.

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Aster ageratoides 'Asran'

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Aster trinervius subsp. ageratoides ‚Asran‘. Wild-Aster/Ageratum-Aster. Asteraceae.

Verbreitung von Asien über Russland bis nach Indien. Ich muss gestehen, ich kenne diese Pflanze noch nicht lange. Es war die Blütenfarbe, die mich hat zögern lassen. Maria, eine meiner besten Gärtnerinnen sagte dann mal zu mir: “Jetzt probiere sie doch endlich mal aus“. Ich tat es und war begeistert. Aster ‚Asran‘ zeichnet sich durch eine wahnsinnig gute Trockenheitsverträglichkeit aus, was auch zwischen Gehölzen gut funktioniert. Ich habe sie in kleinen Tuffs, 5 Stück/qm unter Acer und Quercus gepflanzt, im Halbschatten und sogar in die pralle Sonne. Diese Aster ist so robust und dennoch pflegeleicht. Toll. Sie wächst seit 2 Jahren fröhlich vor sich hin und breitet sich durch kurze Ausläufer aus, was aber nicht aufdringlich wirkt. Es entstehen schöne, geschlossene Bestände. Ich konnte auch noch keinen Mehltaubefall feststellen. Auch ist das Laub sehr auffällig. Eiförmig, am Blattgrund etwas breiter und am Ende etwas zugespitzt, der Rand ist gesägt. Aber nicht nur ihre Robustheit ist wichtig, sondern auch die späte Blüte. Von September bis Oktober ist wohl die Hauptblüte, doch Anfang November waren immer noch Einzelblüten gut zu erkennen. Jetzt, Mitte November wirken die Flächen immer noch sehr ordentlich. Die Blütenfarbe ist hellviolett, fast rosa. Sehr blütenreicher, doldenartiger Blütenstand mit körbchenartigen Einzelblüten. Die Pflanze wird zwischen 60cm – 80cm hoch. Verwendung:Naturnahe Gärten und Parkanlagen, sonnig bis halbschattig. Auch als Bienenweide geeignet. Der Boden sollte durchlässig sein und nicht zu kalkhaltig. Übrigens, in der Staudensichtung wurde sie mit drei Sternen ausgezeichnet, was soviel bedeutet wie; ausgezeichnete Pflanze.

Partner: Stauden aus den Lebensbereichen GR/Fr1-2. Anemone japonica ‚Honorine Jobert‘ ***,Centaurea montana ‚Grandiflora‘, Geranium sanguineum ‚Album‘, Ophiopogon planiscapus ‚Nigrescens‘

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