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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

 

Chiastophyllum oppositifolium ‚Jim’s Pride‘, das panaschiertee Goldtröpfchen oder auch Walddickblatt, aus der Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse).

Ich wollte schon lange mal wieder etwas über Pflanzen für den schattigen Bereich schreiben. Da laufe ich durch meinen Garten und sehe Chiastophyllum oppositifolium ‚Jim’s Pride‘. Man kann ihn auch schnell übersehen, denn das Goldtröpfchen ist eine Staude mit einer Riesenhaftigkeit von ca. 15 cm. Jetzt wo die Hostas noch in den Startlöchern stecken, sieht man auch ihn.

Was kann diese Pflanze? Chiastophyllum oppositifolium ‚Jim’s Pride‘ bildet dichte Matten im schattigen Steingarten, an schattigen feuchten Mauern und überall wo etwas Schatten ist. Super halt in Kombination mit Steinen. Aber auch Tröge und Kübel werden schnell begrünt. Als Beeteinfassung, Bodendecker und zur Grabbepflanzung wunderbar geeignet. Trockenheit wird ertragen, aber zuviel Hitze und Sonne eben nicht. Wächst auch unter alten Gehölzen recht zuverlässig. Die Blätter sitzen an einer lockeren Rosette. An dunklen Stellen im Garten leuchten die cremeweiß, zuweilen auch gelblich panaschierten Blätter dieser Sorte besonders schön. Nach diesem milden Winter könnte man von immergrün sprechen, aber eigentlich ist die Bezeichnung wintergrün zutreffender.

Das Goldtröpfchen ist sehr anspruchslos und pflegeleicht. Gelegentlich kann der Dickmaulrüssler etwas lästig werden, aber sonst alles im grünen Bereich. Ich scheide nur die verblühten Blüten zurück. Genau, eine Blüte gibt es auch. Die gelben Blütenstände sind leicht überhängend, was sehr verspielt aussieht und können von Juni-Juli bestaunt werden.

 

Partner: Hepatica nobilis, Carex hachijoensis ‚Evergold‘, Helleborus Orient.-Hybr.’White Lady‘,    Hosta ‚El Nino‘, Anemone blanda ‚White Splendour’….

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Anemone sylvesrtis, Großes Wald-Windröschen, oder auch Wald-Anemone aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), also eher etwas giftig!

 

Es handelt sich wieder einmal um eine heimische Wildstaude, welche aber sehr wertvoll für unsere Gärten ist. Die Gärten der meisten Kunden werden immer kleiner und oft auch schattiger, deshalb sollten wir auch einige kleinere Stauden mit einer gewissen Schattenverträglichkeit berücksichtigen. Anemone sylvesrtis ist eine mehrjährige und ausdauernde Staude, welche in ihren Rhizomen überwintert und sich auch durch diese etwas ausbreitet. An manchen Naturstandorten bildet Anemone sylvesrtis herrliche Bestände, was gerade während der Blütezeit von Mai bis Juni ein echter Augenschmaus ist. Es ist zwar meist nur eine endständige Schalenblüte (meist 5 Blütenhüllblätter), aber hier macht es eben die Masse der Individuen. Ich nutze sie deswegen gerne als „Bodendecker“.

Es wundert mich, dass eine große Waschmittelfirma diese reinweiße Blüte noch nicht zu Werbezwecken missbraucht hat. Diese Schönheit wird 20-40cm, selten 50cm hoch und ist sommergrün.

Am Naturstandort besiedelt sie, jetzt kommt`s, Halbtrockenrasen und lichte Wälder. Das bedeutet, sie verträgt viel Licht und erträgt auch besser Trockenheit als ihre richtig großen Verwandten, außerdem DUFTET die Blüte! Das ist super. Der Lebensbereich könnte so beschrieben werden: Fr/SH/GR1-(2) so-hs. Nach der Blüte erscheinen „lustige – wollige“, wiederum weiße Samenstände, welche durch den Wind verbreitet werden.

An ihr zusagenden Plätzen klappt es auch mit der Selbstaussaat, ohne lästig zu werden. Sie liebt lockere, humus- und kalkreiche Böden, weshalb man sie in der norddeutschen Tiefebene vergeblich suchen wird.

 Partner: Nepeta mussinii ‚Superba‘, Deschampsia cespitosa ‚Goldschleier‘, Hosta ‚Fried Green Tomatoes‘, Brunnera macrophylla ‚Dawson White‘, Heuchera Hybr.’Purple Petticoats‘ ***, Viola labradorica, alles an Helleborus -Arten und Sorten, Hepatica nobilis, Hepatica  transsylvanica, Carex mor. ‚Silver Scepter‘, Saxifragen i.A./S.,  Arisaema i.A./S.,  Asplenium  scolopendrium, -‚Angustifolia‘, Ophiopogon planiscapus ‚Nigrescens‘, Ophiopogon convallaris ‚Dwarf Mondo‘, dazu viele Tulpen, kleine Narzissen und Co.

 

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2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 4.300 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 7 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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